Veranstaltungs-Galerie
Vom Ausbrennen zum Aufblühen
Ein Wochenende lang haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie wir angesichts persönlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen handlungsfähig bleiben können.
Raus aus dem Funktionieren
„Die Pumpe geht nicht mehr richtig“ oder „Ich dreh‘ am Rad… Unser Alltag ist voller Bilder, die den Menschen als eine Art Maschine beschreiben. Doch müssen wir tatsächlich immer funktionieren? In unserem Seminar haben wir diese Perspektive hinterfragt und uns von der Lebendigkeit der Natur inspirieren lassen. Dabei ging es um Veränderung und Anpassung, um Verbundenheit und die Fähigkeit, immer wieder neue Wege zu finden. Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Land-Art-Aktion. Mit Naturmaterialien aus der Umgebung entstanden ganz individuelle Kunstwerke, die anschließend bei einer kleinen Vernissage präsentiert wurden.
„Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber vielleicht diese Blume.“. Gerade in diesem Satz verdichtete sich ein Gedanke, der uns durch das gesamte Wochenende begleitete: Wir können nicht alle großen Herausforderungen allein lösen. Aber wir können unseren eigenen Handlungsspielraum entdecken und dort beginnen, wo wir tatsächlich etwas bewegen können.
Auch abseits des Programms unter dem Sternschnuppen-Himmel entstand viel Raum für Begegnung. Ein Lagerfeuer mit Live-Musik von Joachim war ebenfalls ein besonderes Highlight!
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden spiegeln diese Atmosphäre wider. Besonders positiv hervorgehoben wurden die wohlwollende und aufmerksame Art der Seminarleitung, die Lebendigkeit des Seminars sowie der Raum für Individualität und Neues.
Was bleibt?
Vielleicht hat uns dieses Wochenende vor allem eines gezeigt: Resilienz bedeutet nicht, immer stärker werden und immer mehr aushalten zu müssen. Die Natur macht vor, dass Leben auch aus Veränderung, Rückzug, Verbindung und Erneuerung besteht. Ein Wochenende, das uns daran erinnert hat: Manchmal beginnt Aufblühen genau dort, wo wir aufhören, nur funktionieren zu wollen.
Ausblick
Auch im nächsten Jahr sind ähnliche Angebote angedacht.
Bei Interesse meldet euch gerne bei Julia (jul.bin@posteo.de)